Peter Tschaikowsky -
Die Tagebücher
Die Tagebücher des Komponisten - wohl der einzige Schlüssel zum
Menschen Tschaikowsky und in ihrer Aufrichtigkeit ein bemerkenswertes Dokument -
erscheinen hiermit nach ihrer Veröffentlichung in Rußland und in den USA zum ersten Mal
in deutscher Sprache.
Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Ernst Kuhn
Übersetzung aus dem Russischen von Hans-Joachim Grimm
1. Auflage, lieferbar, 386 Seiten, gebunden, mehrfarbiger
Schutzumschlag, Fadenheftung, Preis 59,80 CHF / 29,95 EUR (D)/ 30,85 EUR (A),
ISBN 3-928864-00-9
CD-ROM-Version Word für Windows, Preis 59,80 CHF / 29,95 EUR (D)/ 30,85 EUR (A)
ISBN 3-928864-30-0
Pressestimmen
»Tabu-Bereiche, erschütternde Psychogramme...«
Neue Musikzeitung (Regensburg/München), Juni/Juli 1992
»... ein tiefer unverfälschter Einblick in die Gefühlswelt Tschaikowsky
... Für Tschaikowsky-Fans ein absolutes Muß.«
Hildesheimer Stadttheater-Zeitung, Nr.6, Spielzeit 1991/1992
»... sowohl für den Tschaikowsky-Experten als auch für den
Musikliebhaber ...«
Musica (Kassel), Mai/Juni 1994
»Das Sensationelle dieser Aufzeichnungen ist ihr unsensationeller
Charakter ... Erschütternd wie der bereits berühmt Komponist immer wieder um sein
inneres Gleichgewicht und Selbstvertrauen ringen muß, da die ihn umgebende Welt seiner
homoerotischen Veranlagung feindselig gegenüberstand. Hundert Jahre sind vergangen - eine
gute Gelegenheit, auch über das Verhältnis der heutigen Welt zu dieser Problematik
nachzudenken ... Die Texte sind hervorragend aufbereitet ...«
Das Lindenblatt der Deutschen Staatsoper Berlin, April 1992
Psychogramme und schöpferisches Credo...
Der Landbote (Winterthur)
Tschaikowskys Tagebücher fesseln durch ihre Offenheit. Sie zeigen
das Genie bei den täglichen Nöten und Anfechtungen verletzbar, auch ungerecht.
Gerade vor diesem sehr menschlichen Hintergrund hebt sich die Größe des Werkes, seine
Objektivierungskraft und Zukunftsschau, titanenhaft ab.
... Wer sich mit dem reich annotierten Buch beschäftigt, wird rasch
feststellen, daß die meisten Tschaikowsky-Klischees dringend einer Revision bedürfen ...
Die Übersetzung der Tagebücher ist ein wichtiger Anfang; um aber der komplizierten
Persönlichkeit des Komponisten gerecht zu werden, müssen weitere Dokumente
veröffentlicht werden und zwar ohne die bisher praktizierten Eingriffe
wohlmeinender Nachlaßverwalter, die das Tschaikowsky-Bild bis heute radikal
verzerren!...
Für den Leser, dem erstmals Einblick in den Tagesablauf eines
grossen Musikers gewährt wird, muss die Lektüre dieser ungeschminkten Tagebücher zu
einem Abenteuer werden, das gleichzeitig geeignet ist, einen neuen Zugang zu Tschaikowsky
zu finden...
Musik und Theater (Zürich)
Erstmals in deutscher Sprache liegen uns nun die Tagebuchaufzeichnungen
Tschaikowskys vor ... Sie vermitteln einen tieferen Eindruck in die Widersprüche seiner
inneren Welt und dürften damit nicht nur für Musikliebhaber interessant sein.
Tschaikowsky schrieb unregelmäßig Tagebuch, größtenteils schildert er in knappen
Worten nur seinen Tagesablauf. Trotzdem geht ein eigenartiger Zauber von diesen
lakonischen Eintragungen aus, assoziativ reiht Tschaikowsky Stimmungen, Begebenheiten und
philosophische Reflexionen aneinander. Diese fügen sich zu einem Vexierbild seiner
Persönlichkeit zusammen: hier der ewig kränkelnde, zum Hypochonder neigende Bonvivant
und Kartenspieler, da der leidenschaftliche, ewig mit sich unzufriedene und wie ein
Ochse arbeitende Künstler ... Unstete Lebenslust und leise Wehmut sind die
bleibenden Eindrücke dieser intimen Bekanntschaft mit dem kranken Neurotiker
und großen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky.
Neues Deutschland (Berlin)
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