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ssm 50 Rüdiger Haußmann
Dmitri Schostakowitschs Oper "Lady Macbeth
von Mzensk"
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Schostakowitsch-Studien, Bd. 9)
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(studia slavica musicologica, Bd. 50), broschiert, XII + 295 S., ISBN 978-3-936637-23-6
Preis 59,95 EUR (D), 61,75 EUR (A), 118,00 CHF (übrige Länder)
Der neunte Band der Reihe Schostakowitsch-Studien widmet sich ausschließlich der Oper Lady Macbeth von Mzensk (Katerina Ismailowa), jenem zentralen Werk, in dessen Doppelgestalt sich gleichermaßen Triumph und Tragödie im Leben und Schaffen des Komponisten aufs Engste verbinden und dessen beide Fassungen im Laufe eines dreiviertel Jahrhunderts in rund 160 Inszenierungen auf den zahlreichen Bühnen aller fünf Kontinente gespielt wurden.
Die vorliegende Studie beschreibt zunächst die Entstehungsgeschichte des Werkes, untersucht Aspekte des Verhältnisses von literarischer Vorlage und Libretto und unternimmt einen Vergleich der beiden Fassungen (op. 29 und op.114), wobei stichwortartig die textlichen und musikalischen Unterschiede benannt werden. Anschließend werden chronologisch die rund 160 vom Verfasser ermittelten Inszenierungen der Oper dokumentiert und in einem Überblick zusammengefaßt. Übersichten über die daran beteiligten Opernhäuser und über alle Sängerinnen der Titelpartie runden das Buch ab.
Rüdiger Haußmann (geb. 1948 in Stuttgart) ist Absolvent der Pädagogischen Hochschulen in Heidelberg und Reutlingen und im Hauptberuf als Lehrer tätig. Die ersten Recherchen zu diesem Buch reichen noch in das Jahr 1979 zurück. Seitdem trug er unermüdlich über viele Jahre in direktem Kontakt mit Opernregisseuren und -dramaturgen sowie mit Archivaren von Zeitungsverlagen zahlreicher Länder die relevanten Informationen zusammen. Mit deren Auswertung im vorliegenden Buch leistet er einen wichtigen Beitrag zur Erhellung der Rezeptionsgeschichte dieses zentralen Bühnenwerkes im Oeuvre Schostakowitschs.
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