Sebastian Klemm

Dmitri Schostakowitsch - Das zeitlose Spätwerk


(Schostakowitsch-Studien, Band 4)

 

1. Aufl.,(studia slavica musicologica ; Bd. 20), lieferbar, 
kart.,  360 S., Preis 44,95 
Euro (D); 46,30 Euro (A), 88,00 SFr., 
ISBN 3-928864-78-5  

 

Die im letzten Lebensjahrzehnt Schostakowitschs entstandenen, mehr und mehr nach innen gewandten Werke zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Sparsamkeit der Tonsprache aus. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit unternimmt von verschiedenen Reflexionsebenen aus eine Annäherung an die Kombination aus zeitlosem Anspruch und absichtsvoller Unzeitgemäßheit, die das ganze Spätwerk des Komponisten gleichermaßen metaphorisch-assoziativ wie konkret durchzieht. Am Beispiel einiger herausragender Kompositionen werden die folgenden Aspekte einer musikanalytischen Durchführung unterzogen:

Die letzten beiden Sinfonien, die Sonate für Bratsche und Klavier, das 15. Streichquartett und die Suite nach Worten von Michelangelo werden dabei als Gipfel- und Extrempunkte eines als Einheit erkennbaren Spätwerksganzen verstanden, welches seinerseits dem Gesamtschaffen Schostakowitschs jene Abrundung und innere Stimmigkeit verleiht, die das Attribut des Klassischen rechtfertigt.

 

Sebastian Klemm (geb. 1970) studierte Musikwissenschaft, Slavistik und Anglistik an den Universitäten Leipzig und Freiburg i. Br. Darüber hinaus absolvierte er ein Klavierstudium an den Musikhochschulen Leipzig und Freiburg. Er ist Mitglied der Internationalen Robert-Schumann-Gesellschaft, der Leipziger Chopin-Gesellschaft und der Deutschen Schostakowitsch-Gesellschaft. Die vorliegende Arbeit ist eine für den Druck überarbeitete Fassung seiner Dissertation.

 

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