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| Dmitri Schostakowitsch und das jüdische musikalische Erbe Dmitri Shostakovich and the
Herausgegeben von Ernst Kuhn et al..
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Gegenstand dieses dritten Bandes von Schostakowitsch-Studien ist ein Thema, dessen zahlreiche Facetten seit langem in der Fachwelt diskutiert werden, das aber auch die Musikfreunde in aller Welt immer stärker beschäftigt. Folglich kommen die Beiträge zu diesem Band nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den USA, England, Schweden, Rußland und Israel. Um dem internationalen Charakter dieser Zusammenschau Rechnung zu tragen, enthält der Band Arbeiten in englischer und in deutscher Sprache.
Neben grundlegenden Arbeiten von Izaly Zemtsovsky ("Schostakovich and musical Yiddishism"), Timothy Jackson ("A Contribution to the Musical Poetics of Dmitri Shostakovich) und Solomon Volkow ("Dmitri Shostakovich's 'Jewish Motive': A Creative Enigma"), einem Essay von Vladimir Zak über Jüdisches und Nicht-Jüdisches bei Schostakowitsch, zwei Beiträgen über Schostakowitsch und Moissej (Mieczyslaw) Weinberg (Nelly Kravitz: "
Shostakovich-Weinberg: The Jewish songs in the echo of folk idiom" und Per Skans: "Schostakowitsch und Mieczyslaw Weinberg"), einer Arbeit von Marina Ritzarev ("When did Shostakovich stop using Jewish idiom?"), einem Beitrag von Gerhard Müller über die 13. Symphonie Babij Yar, Arbeiten von Sigrid Neef über das jüdische Element in Schostakowitschs Opernschaffen, von Günter Wolter zum Fragenkomplex Schostakowitsch und Mahler sowie von Aufsätzen zahlreicher weiterer Autoren bringt der Band auch wieder Texte von Schostakowitsch selbst in deutscher Erstveröffentlichung.Abgerundet wird der Band mit der Veröffentlichung der berüchtigten Anordnung Nr. 17 aus dem Jahre 1948, einer Auflistung von Werken sowjetischer Komponisten, deren Aufführung durch die Regierung der UdSSR verboten wurde. Erst nach dem bekannten Telephongespräch zwischen Stalin und Schostakowitsch, in welchem der Komponist seine Absage für die Teilnahme an der sowjetischen Propagandaveranstaltung Cultural and Scientific Conference for World Peace im New Yorker Waldorf-Astoria-Hotel mit diesen Aufführungsverboten begründete, wurden die Verbote am 16. März 1949 auf Stalins persönliche Anweisung wieder aufgehoben. Das Dokument wird zum ersten Mal außerhalb Rußlands veröffentlicht.
The third volume of "Schostakowitsch-Studien" focuses on a subject whose many facets have long been discussed by experts, but which is now being embraced by music lovers around the world as well. Thus, contributions to this volume come not only from Germany, but also from the USA, England, Russia and Israel, and to reflect the international character of this overview, it contains essays in both English and German. Along with foundational pieces by Izaly Zemtsovsky ("Schostakovich and Musical Yiddishism"), by Timothy Jackson ("A Contribution to the Musical Poetics of Dmitri Shostakovich) and by Solomon Volkow ("Dmitri Shostakovich's 'Jewish Motive': A Creative Enigma"), are two works on Schostakovich and Moissej (Myczieslaw) Weinberg (Nelly Kravitz: "Schostakovich-Weinberg: The Jewish Songs in the Echo of Folk Idiom" and Per Skans: "Schostakowitch und Mieczyslaw Weinberg"). Also included are essays by Marina Ritzarev ("When did Shostakovich stop using Jewish Idiom"), Gerhard Mueller on the 13th Symphony Babi Yar, Sigrid Neef on Jewish elements in Schostakovich's operas, Guenter Wolter on the Schostakovich-Mahler complex, plus contributions by numerous other authors including texts by Schostakovich himself published for the first time in German.
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