Jascha Nemtsov und Ernst Kuhn (Hrsg.),

Jüdische Musik in Sowjetrussland

- Die Jüdische Nationale Schule der zwanziger Jahre -

 

Texte verschiedener Autoren über die Jüdische Nationale Schule im allgemeinen sowie über Joseph Achron, Lazare Saminsky, Moshe Milner, Michael Gnessin, Alexander und Grigori Krein, Ale­xander Weprik u. a. im beson­deren. Übersetzungen aus dem Russischen und Englischen. Originalbeiträge von Izaly Zemtsovsky, Jascha Nemtsov, Friedrich Geiger u. a

kart., X + 384 S., zahlreiche Notenbeispiele und Abb., Format 14,2 x 21 cm, (= studia slavica musicologica, Bd. 15), Preis 98,00 CHF (outside the EURO-Zone) / 49,95 EUR (D),
ISBN 3-928864-65-3



 

Nach dem Vorbild des national-russisch orientierten Mächtigen Häufleins formierte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem aus Schülerkreisen Rimsky-Korsakows ein Zirkel jüdischer Komponisten, der in der 1908 gegründeten "Gesellschaft für jüdische Volksmusik" auch eine organisatorische Heimstätte fand. Prominente Vertreter waren Joseph Achron, Joel Engel, Lazare Saminsky u. a.  Mit Werken von Gnessin, Weprik und den Brüdern Krein erreichte die neue jüdische Musik in den 1920er Jahren, jetzt bereits in Sowjetrußland, einen noch weit höheren Bekanntheitsgrad. Der auch im Westen namhafte Kritiker Leonid Sabanejew schrieb 1924 über diese Komponisten eine berühmt gewordene Broschüre und betitelte sie Die Nationale Jüdische Schule in der Musik, während heute immer häufiger von der Neuen Jüdischen Schule gesprochen wird.  

Die faszinierende Musik dieser Komponisten trifft vor allem in jüngster Zeit auf ein starkes Interesse bei Interpreten und Hörern. Dem hiermit verbundenen Bedürfnis nach Information trägt der vorliegende Band Rechnung. Neben der erwähnten, neu übersetzten Darstellung von Sabanejew bietet er kurze Monographien über die einzelnen Komponisten aus der Feder verschiedener Autoren jener Zeit. Ergänzt werden diese Texte durch Werkver­zeichnisse der Komponisten und durch eine Diskographie.

Über den Rahmen der historischen Materialien hinaus versuchen Originalbeiträge von Izaly Zemtsovsky, Jascha Nemtsov, Friedrich Geiger u. a., die in den dreißiger Jahren in Sowjetrußland untergegangene Nationale Jüdische Schule aus heutigem Abstand zu charakterisieren und den von ihr ausgesandten Im­pulsen nachzuspüren. 

 

Der vorliegende Band ist zum gleichen Preis auch als CD-ROM erschienen (PC-Format Word auf Win­dows, ISBN 3-928864-73-4). Die CD-ROM kann direkt vom Verlag bezogen werden.

 
ISBN 3-928864-65-3
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Das vorliegende Buch ist auch als CD-ROM verfügbar 
(PC-Format Word auf Windows 6.0 und höher, ISBN-Nr. 3-928864-73-4).

 

 

 

 

 

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