Antonin V. Preobrazenskij
Die Kirchenmusik in Rußland


Wer im Westen bleibt unberührt beim Hören russischer Kirchenmusik? Und wer
interessierte sich nicht für ihre Theorie und Geschichte, wäre da nicht die
Hürde aufwendiger Spezialstudien?
Eine der wenigen Schriften, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch
allgemeinverständlich diesen Gegenstand darstellen, das 1924 in
Leningrad publizierte Hauptwerk des Theoretikers und Historikers der
russischen Kirchenmusik Antonin Preobrazenskij [Preobrashenski] (1870-1929),
wird hier unter dem Titel Die Kirchenmusik in Russland in der Reihe
"studia slavica musicologica"erstmalig in deutscher Sprache
vorgestellt.
Der Leser des von Andreas Wehrmeyer edierten und kommentierten Buches
benötigt keinerlei linguistisches und theologisches Spezialwissen, um
die verwickelte und konfliktreiche Geschichte der Kirchenmusik in Russland
von den Anfängen bis zum Anbruch des 20. Jahrhunderts in dieser Darstellung
mitzuverfolgen.
Eine im Anhang beigefuegte ausführliche Internationale Bibliographie (von
1675 bis 1998) informiert den Leser auf mehr als 60 Seiten sowohl über die Geschichte
des Fachgebiets als auch ueber den aktuellen Forschungsstand.
Preobrashenskis Schriften sind nie in andere Sprachen übersetzt worden.
Somit erscheint auch sein publizistisches Hauptwerk Die Kirchenmusik in
Rußland zum ersten Mal außerhalb des russischen Sprachraums.
206 S., 14,2 x 21 cm, Herausgegeben von Andreas Wehrmeyer. Aus dem Russ. übers. v. Ernst Kuhn und Andreas Wehrmeyer. (studia slavica musicologica, Bd. 14), 44,95 Euro (D); 46,30 Euro (A), 88,00 SFr. lieferbar ISBN 3-928864-59-9 
Das vorliegende Buch ist auch als CD-ROM verfügbar (PC-Format Word auf Windows 6.0 und höher, ISBN-Nr. 3-928864-60-2). |