Reihe "Opyt"

[russ.: "Erfahrungen]

Eine Reihe mit Dokumenten und Erlebnisberichten zu Musik und Musikleben in der ehemaligen Sowjetunion

 Opyt, Bd. 1

Daniel Shitomirski -
»Blindheit als Schutz vor der Wahrheit«

Aufzeichnungen eines Beteiligten zu Musik und Musikleben in der ehemaligen Sowjetunion

Herausgegeben von Ernst Kuhn, Übersetzung aus dem Russischen, mit einem Vorwort von Oksana Leontjewa und einem Verzeichnis sämtlicher wissenschaftlicher Arbeiten Daniel Shitomirskis.

1. Aufl., (Opyt; Bd. 1), lieferbar, 352 S., kart.,
Preis 59,80 CHF / 30,95 EUR (D)/ 31,88 EUR (A),  
ISBN 3-928864-18-1.
cdrom1.gif (1202 Byte)
CD-ROM-Version Word für Windows, Preis  59,80 CHF / 30,95 EUR (D)/ 31,88 EUR (A), 
ISBN 3-928864-40-8  
  

Der Musikwissenschaftler Daniel Shitomirski (1906-1992) gehörte zum engeren Kreis um Dmitri Schostakowitsch. Das vorliegende Buch erhellt Hintergründe sowjetischer Musikentwicklung, die Außenstehenden bislang verschlossen geblieben sind.

Pressestimmen

„Mit diesem Buch startet der junge Verlag Ernst Kuhn, der sich ganz auf russische Kultur spezialisiert, eine neue Reihe Opyt („Erfahrungen“), die sich mit Dokumenten zur Ausbürgerung Rostropowitschs fortsetzen soll. Das Besondere der Aufzeichnungen des Musikwissenschaftlers Shitomirski liegt darin, daß sie nie zur Veröffentlichung bestimmt waren, sondern zur privaten Selbstvergewisserung. Es wird keine Rücksicht auf Sprachregelungen und persönliche Empfindlichkeiten genommen, so entsteht ein Einblick in politische und psychologische Strukturen des Sowjetstaats. Diese Notizen dürfen insofern die Aufmerksamkeit aller Kreise beanspruchen, die an sowjetischer Geschichte interessiert sind...
... Der Band enthält ferner Notizen über Schostakowitsch, der weder als Staatskomponist noch als Dissident erscheint, sondern als Mann mit Doppelleben, der sich willfährig offiziellen Forderungen beugt, sich von Shitomirski angepaßte Reden schreiben läßt, den Widerstand in die Musik verlegt. Im Anhang: eine Rede Shitomirskis, der 1992 starb, gehalten 1968, in der er – gegen „Opportunismus und Konjunkturrittertum“ – für „persönliche Verantwortung“ plädiert. Erkenntnis, Selbsterkenntnis: ein Buch, das Achtung auch dort verdient, wo man den Urteilen nicht folgen mag.

Der Tagesspiegel (Berlin)  

 

„Der Leser wird von der ersten Seite an mit einem ungeheuren Informationsreichtum konfrontiert, der sich keineswegs nur auf Musikalisches beschränkt. So gehört das Buch ebenso in die Hand des Politologen (besonders des Totalitarismusforschers) wie des Literaturwissenschaftlers und – natürlich! – des musikinteressierten Lesers.“

Süddeutsche Zeitung (München)  

 

 

 

Für Bestellungen hier anklicken (to order click here): kuhn@vek.de

 

 

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