Boris Assafjew
Die Musik in Rußland

Von 1800 bis zur Oktoberrevolution 1917
Entwicklungen - Wertungen - Übersichten

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Herausgegeben und aus dem Russischen übersetzt von Ernst Kuhn.
Mit Originalbeiträgen von Detlef Gojowy und Andreas Wehrmeyer .

1. Aufl., (Reihe »musik konkret«, Band 9), lieferbar, 429 Seiten,
kartoniert, Preis 98,00 CHF / 49,95 EUR (D)/ 51,45 EUR (A)
ISBN 3-928864-12-2.
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Das vorliegende Buch zum gleichen Preis auch als CD-ROM lieferbar
(PC-Format Word auf Windows 6.0 und höher, ISBN 3-928864-58-0.

   

Dieser von Boris Assafjew 1928 fertiggestellte und 1930 unter seinem wissenschaftlichen Pseudonym Igor Glebow veröffentlichte Abriß der russischen Musikgeschichte des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ist bis heute die mit Abstand kompetenteste und profundeste Übersicht über diesen Gegenstand. Unangepaßte Ansichten und an Respektlosigkeit grenzende Wertungen standen einer größeren Verbreitung des Buches von Anfang an im Wege. Dennoch gehört es inzwischen zu den großen Denkmälern der Musikgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts.

Wie eine liegengebliebene Postsendung aus der ehemaligen Sowjetunion erreicht Assafjews Musik in Rußland nun mit einer Verspätung von 70 Jahren den deutschsprachigen Leser. Angelegt als eine Darstellung der Entwicklung der musikalischen Gattungen, erteilt es Auskunft über bekannte und weniger bekannte Komponisten. Darunter finden sich solche, die jahrzehntelang vergessen waren und deren Werke heute wieder in zahlreichen Aufnahmen den Weg zu den Hörern finden.

Assafjews materialreiche, durch tabellarische Übersichten ergänzte Darstellung ist unentbehrlich für jeden Fachmann und Musikfreund, der sich eingehender und unbeeinflußt von den ideologischen Verkrustungen einer späteren "sowjetischen Musikwissenschaft" über die russische Musikentwicklung informieren will. Originalbeiträge von Detlef Gojowy und Andreas Wehrmeyer erleichtern dem Leser die historische Einordnung des Buches und geben Hinweise zu Assafjews Terminologie, welche das russische Musikdenken bis heute geprägt hat.

 

 

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