Tschaikowsky aus der Nähe

Kritische Würdigungen und Erinnerungen von Zeitgenossen

 

 

 

u.a. mit Beiträgen von Balakirew, Cui, Rimsky-Korsakow, Stassow, Glasunow, den Verwandten des Komponisten sowie einigen Presseinterviews Peter Tschaikowskys

Ausgewählt, aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben von Ernst Kuhn

1. Aufl., (Reihe »musik konkret«, Band 7), lieferbar, 
XIV und 301 Seiten, kartoniert, Preis 49,80 CHF / 29,95 EUR (D)/ 30,85 EUR (A)
ISBN 3-928864-09-2, 
cdrom1.gif (1202 Byte) 
CD-ROM-Version Word für Windows , Preis 49,80 CHF / 29,95 EUR (D)/ 30,85 EUR (A)
ISBN 3-928864-37-8  

Mit diesem Buch werden zahlreiche Zeugenaussagen über Tschaikowskys Stellung im Musikleben seines Landes und über Einzelheiten der Biographie, die dem deutschsprachigen Leser bislang noch nicht zugänglich waren, erstmalig vorgestellt.

Pressestimmen

„Auch dieser Band enthält zahlreiche, außerhalb Rußlands kaum bekannte Texte, die - wie stets - sehr gut übersetzt und gründlich informierend, aber maßvoll kommentiert sind... Sie... lassen vermuten, daß noch einige Einzelheiten in Tschaikowskys Biographie neu überdacht werden müssen.“

BBC-Music Magazin, März 1995  

 

„In gründlicher Recherchearbeit ist ein Band entstanden, der in äußerster Seriosität Fakten anbietet, aus denen sich ein Tschaikowsky-Bild mit quasi offenem Rahmen ergibt...“

Musikerziehung (Wien)  

 

„... Der vorliegende Band bewegt sich im Kontext der aktuellsten Tschaikowsky-Forschung und richtet sich an den Fachmann, ohne darüber die breite Leserschicht aus dem Blick zu verlieren. Diese Zweigleisigkeit ohne Qualitätsverlust zu meistern und der Sache mit ebenso aktuellen wie neuartigen Themen zu dienen, ist ein nicht zu unterschätzendes Verdienst des Verlages.“

Die Musikforschung (Kassel)  

 

„... Das Aus der Nähe könnte Zweifel wecken. Die Nahsicht auf geschichtliche Ereignisse und Gestalten ist ja oft getrübt; das Bild klärt sich erst mit zunehmendem Abstand. Daraus erwächst diesem Erinnerungsbuch kein Nachteil. Vielmehr gewinnt der Leser auf diese Weise doppelte Einsicht: die in Wesen und Werk des Komponisten und die kaum weniger interessante in die historische Bedingtheit der Urteile... Insgesamt dominiert der Eindruck eines nicht nur Verehrer Tschaikowskys fesselnden, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit zusammengestellten und kommentierten Lesebuchs.

Musik & Bildung (Mainz)  

 

„... Auch entlegene Texte – wie zum Beispiel die Erinnerungen von Tschaikowskys Witwe – liegen mit diesem Band erstmals in deutscher Sprache vor. Die Zeugnisse Balakirews, Rimsky-Korsakows, Hans von Bülows oder Eduard Hanslicks werden durch drei Presseinterviews von Tschaikowsky selbst ergänzt, während das Schlußkapitel-Material zu der (in letzter Zeit wieder heftig aufgeflammten) Diskussion beiträgt, ob der Komponist auf natürliche Weise starb oder etwa durch Gift ermordet wurde ...“

Kieler Nachrichten  

 

„... Tschaikowskys eigener Kompositionsstil stand der Neuen Russischen Schule ebenso fremd gegenüber wie den Stilprinzipien Liszts und Wagners. Was die Erinnerungen indes belegen, ist seine große Hochachtung, ja Liebe zu Wagner als Musiker ...“

Mitteilungen der Deutschen Richard-Wagner-Gesellschaft (Berlin)  

 

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