Peter Tschaikowsky

Musikalische Essays und Erinnerungen

 

Mit Hermann Laroches Vorwort zur ersten russischen Ausgabe von 1898 und einem Originalbeitrag von Andreas Wehrmeyer

Unter Verwendung einer Teilübersetzung von Heinrich Stümcke aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben von Ernst Kuhn

  1. Aufl., (Reihe »musik konkret«, Band 10), lieferbar , LXII + 432 Seiten,
kartoniert, Preis 98,00 CHF / 49,95 EUR (D)/ 51,45 EUR (A), ISBN 3-928864-13-0.
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Das vorliegende Buch zum gleichen Preis auch als CD-ROM lieferbar
(PC-Format Word auf Windows 6.0 und höher, ISBN ISBN-Nr. 3-928864-69-6).

   

 

 

Der Komponist Peter Tschaikowsky (1840-1993) hat sich auch überaus erfolgreich als Musikjournalist betätigt. 1868 bis 1876 schrieb er für Moskauer Tageszeitungen mit lockerer Hand und erfrischend unterhaltsam Feuilletons zu Ereignissen des Moskauer Musiklebens. Wegen seiner spitzen Feder war er bei vielen Künstlern gefürchtet. Doch seine Artikel boten weit mehr: Betrachtungen zu den großen Werken der Musikliteratur, Standpunkte zu musikästhetischen, musiksoziologischen und musikphilosophischen Problemen, kurz: berührt wurden fast alle Fragen, die seine musikinteressierten Landsleute bewegten.

Wenn manche der künstlerischen Sympathien und Antipathien Tschaikowskys (wie etwa sein Verhältnis zu Johannes Brahms) bei vielen heute auch Kopfschütteln auslösen, so kann man doch über die Weite seines Horizonts und über die ungebrochene Aktualität vieler angesprochener Probleme nur staunen.

Die vorliegende Ausgabe basiert auf der Moskauer Edition Hermann Laroches von 1898. Sie bietet die erste vollständige Sammlung der journalistischen Arbeiten Tschaikowskys außerhalb des russischen Sprachraums.

In der Sowjetunion sind die Texte des Komponisten später nur in "redigierter" Form erschienen. Es erschien deshalb angezeigt, in vorliegender Ausgabe die zu Sowjetzeiten gestrichenen Stellen kenntlich zu machen. Der Leser gewinnt auf diese Weise nicht nur Einblicke in das Denken Tschaikowskys, sondern kann sich auch ein Bild davon machen, wie sowjetische Zensoren mit den Texten dieses russischen Musikklassikers umgegangen sind.

Abgerundet wird das Buch durch Tschaikowskys tagebuchartiges Fragment "Autobiographische Beschreibung einer Auslandsreise im Jahre 1888", dem "Vorwort Hermann Laroches zur ersten russischen Buchausgabe von 1898" sowie einem Originalbeitrag von Andreas Wehrmeyer.

 

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