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Olga Gladkowa
Galina Ustwolskaja -
(= studia slavica musicologica, Bd. 19), XIV + 154
S. , zahlreiche Notenbeispiele und Abb.,
Aus dem Russischen übertragen unter Mitwirkung
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Die russische Komponistin Galina Ustwolskaja, von der hier erstmals eine Monographie vorgelegt wird, hält seit zwei Jahrzehnten die internationale Musikwelt in Atem. Ihre höchst expressiven, konsequent radikalen und von extremer Dynamik erfüllten Werke, mit denen sie kraft beispielloser Eindringlichkeit in den Kernbereich der zeitgenössischen Musik eingedrungen ist, verströmen eine enorme Faszination, deren Ursachen Olga Gladkowa, selbst eine Schülerin der Ustwolskaja, in ihrer von der Komponistin autorisierten Arbeit aufzuspüren versucht.
Ustwolskajas deutliche Kommentare zum rechten Verständnis ihrer Werke, ihre offene Kritik am heutigen Musikschaffen und ihre von einer unversöhnlichen Haltung gegenüber Schostakowitsch, dem Lehrer und zeitweise nahestehenden Freund, geprägten Aussagen werden mit Interviews und lapidaren Äußerungen der Komponistin belegt. Olga Gladkowas Monographie, die neben Kritikauszügen, dem Werkverzeichnis und einer aktuellen Diskographie erstmals auch eine umfassende Ustwolskaja-Bibliographie nachweist, bietet für die Fachwelt wie für die Freunde Neuer Musik wesentliches Material zu einer Annäherung an diese eigenwillige, weltabgeschieden in ihrer Heimatstadt St. Petersburg lebende Komponistin und ihre von stählerner Glaubenshaltung getragene Musik.
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